WLED Mikrofon ESP32-C3 Platine

  • 🟩 WLED ESP32-Platine mit I2S-Mikrofon – universelle LED-Steuerung




    Diese kompakte ESP32-Platine ist eine flexible All-in-One-Lösung fĂŒr WLED.

    Sie unterstĂŒtzt nahezu alle LED-Typen – von adressierbaren Pixel-LEDs wie WS2812B / WS2815 bis hin zu RGB-, RGBW-, CCT- und klassischen Weiß-LED-Streifen.

    Dank der drei getrennten DatenkanÀle lassen sich sogar unterschiedliche Spannungen gleichzeitig betreiben (z. B. 5 V, 12 V und 24 V), ohne dass sich die Spannungen gegenseitig beeinflussen.

    Das integrierte I2S-Mikrofon ist ein optionales Extra:

    Damit können Musik-Visualisierungen und Sound-Reaktionen genutzt werden – alle normalen WLED-Funktionen wie Farben, Effekte, Animationen, Timer, Alexa-Steuerung usw. bleiben vollstĂ€ndig erhalten.

    Kurz gesagt:

    Eine universelle, saubere und sichere WLED-Steuerplatine, die sowohl einfache LED-Streifen als auch anspruchsvolle Pixel-Lichtinstallationen problemlos beherrscht.





  • 📘 Kurzanleitung – BestĂŒckung der Platine (DIY-Lötset)

           

    (ESP32 + Mikrofon jeweils mit Stiftleisten, Step-Down ohne Pins)

    Alles bĂŒndig an Platine löten. Sonst passt es nicht in die Box.

    đŸ› ïž 1. WiderstĂ€nde einlöten (R1–R8)

    Alle WiderstÀnde sind ungepolt.

    ✔ Diese drei zuerst (sie sitzen unter dem ESP32):

    • R6 – 10 kΩ

    • R7 – 10 kΩ

    • R8 – 10 kΩ

    ESP32:

    1. Stiftleisten in die Platine stecken (so bleiben sie gerade)
    2. ESP32-Modul oben aufsetzen und keine Luft lassen. Also ganz runter auf die Platine. Er berĂŒhrt fast die WiderstĂ€nde.
    3. Danach das Modul wie ĂŒblich festlöten

    → Dadurch sitzt der ESP32 exakt ĂŒber R6–R8.


    Dann die restlichen:

    • R1 – 100 Ω

    • R2 – 100 Ω

    • R3 – 20 Ω

    • R4 – 20 Ω

    • R5 – 20 Ω

    → Nach dem Löten Beinchen sauber abknipsen.

    🔧 2. Kondensatoren

    • C1 – ca. 680 ”F (Elektrolyt)

      • Plus = lĂ€ngeres Bein

      • Minus = markierter Streifen

    • C2 – ca. 100 nF (Keramik)

      • keine Polung

    🔌 3. Step-Down-Konverter vorbereiten (wichtig!)


    Der Step-Down hat keine Stiftleisten.

    1. Vier abgeschnittene Widerstandsbeinchen nehmen und von unten verlöten, sodass oben kein Lötzinn ist.

    2. An die vier Pads löten: IN+, IN–, OUT+, OUT–

    3. Beinchen gerade nach oben ausrichten

    4. Step-Down-Modul durch die vier passenden Löcher der Platine stecken

    5. Von unten verlöten

    6. ÜberstĂ€nde abschneiden

    Damit sitzt der Regler stabil und plan auf der Platine.

    📩 4. Stiftleisten an Mikrofon anlöten

    (Immer die beiliegenden Stiftleisten verwenden)

    Mikrofon-Modul:

    • Genau gleich: Stiftleisten anlöten und stecken

    • Dann verlöten

    đŸ”© 5. IC, Mosfet & Schraubklemmen

    • SN74HC125N einstecken (Kerbe nach links, wie auf Platine markiert)

    • Mosfets anlöten. BĂŒndig an die Platine

    • Blaue Schraubklemmen einlöten

      • Links: Stromversorgung

      • Rechts: DATA1 / DATA2 / DATA3

    ✔ Fertig!

    Die Platine ist komplett bestĂŒckt und einsatzbereit.


       

  • ⚡ Wichtige Hinweise zur Stromversorgung (links)

    Auf der linken Schraubklemme gibt es drei Pins (von oben nach unten):

    1. CC (oben)

    2. GND (Mitte)

    3. 5V (unten)

    Wenn man die Platine von unten anschaut, sieht man die Beschriftung.

    🔋 1. CC (oben) – Eingang fĂŒr Spannungen ĂŒber 5 V

    Hier wird alles zwischen 6 V und 30 V angeschlossen:

    • 6 V

    • 9 V

    • 12 V

    • 24 V

    • usw.

    👉 Dieser Eingang geht direkt auf den Step-Down-Regler

    👉 Der Regler erzeugt daraus interne stabile 5 V

    Wichtig:

    Der Step-Down kann nicht aus 5 V wieder 5 V machen.

    Darum darf 5 V niemals auf CC angeschlossen werden.

    🔋 2. GND (Mitte) – gemeinsamer Minuspol

    • Ist ĂŒberall auf der Platine verbunden

    • Muss immer mit dem Minuspol des Netzteils verbunden werden

    • Wird auch fĂŒr alle Datenleitungen geteilt (ESP, LED-Streifen usw.)

    🔌 3. 5V (unten) – externer 5-Volt-Eingang

    Dieser Anschluss ist nur dafĂŒr da, wenn man:

    • ein reines 5-Volt-Netzteil benutzt

    • keine höhere Spannung (12 V, 24 V 
) verfĂŒgbar ist

    • und man möchte die Platine trotzdem betreiben

    Wichtig:

    • Dieser Pin ist kein Ausgang, sondern ein Eingang

    • Hier wird NICHT die Last angeschlossen

    • Hier kommt nur die Versorgung fĂŒr die Elektronik rein

    • Der Step-Down ist dann wirkungslos (weil 5 V rein = 5 V raus)

    ❗ Ganz wichtig: 5 V am unteren Pin sind NICHT fĂŒr LED-Streifen gedacht

    Wenn man oben z. B. 12 V einspeist, erzeugt der Step-Down unten 5 V —

    aber:

    👉 Diese 5 V sind nur fĂŒr ESP32, Mikrofon und Logik

    👉 Nicht fĂŒr LED-BĂ€nder!

    👉 Nicht belastbar genug

    👉 LED-Streifen können mehrere Ampere ziehen

    Daher:

    • Niemals LED-Streifen an den 5V-Pin der Platine anschließen.

    • LED-Streifen immer direkt am Netzteil anschließen (5 V / 12 V / 24 V je nach Typ).

    🎛 AnschlĂŒsse rechts: DATA1 / DATA2 / DATA3

    Jeder Datenanschluss hat drei Pins (von oben nach unten):

    1. GND

    2. DATA

    3. VCC

    Aber:

    ▶ DATA1 und DATA2

    • VCC ist nicht verbunden (absichtlich tot)

    • Nur GND und DATA sind aktiv

    • VCC dient nur als „Durchschleifpunkt“ fĂŒr Kabel, aber fĂŒhrt keinen Strom

    Warum „tote Pins“?

    👉 damit keine hohe LED-Last ĂŒber die Platine lĂ€uft

    👉 alle LED-Streifen werden extern versorgt

    ▶ DATA3 (unten)

    • Hier ist RGB / WLED vorgesehen

    • DATA3 ist das echte Pixel-Signal

    • VCC bleibt trotzdem ungenutzt (Last gehört NICHT auf die Platine)

    💡 Wie LED-Streifen korrekt angeschlossen werden

    LED-Streifen werden immer direkt ĂŒber ihr eigenes Netzteil versorgt.

    Am DATA-Anschluss der Platine hÀngen gleichzeitig:

    • der LED-Streifen

    • und das passende Netzteil

    Die Platine liefert nur das DATA-Signal, keinen Plus.

    Darum können an DATA1, DATA2 und DATA3 auch verschiedene Spannungen gleichzeitig (z. B. 5 V, 12 V, 24 V) betrieben werden.

    🔌 DATA1 – Beispiel 5-Volt-Streifen (z. B. WS2812B)

    Am DATA1-Anschluss liegen also gleichzeitig LED-Streifen + Trafo:

    • VCC:

      • +5 V vom Trafo → VCC

      • +5 V vom LED-Streifen → ebenfalls an VCC

    • GND:

      • GND vom Trafo → GND

      • GND vom LED-Streifen → GND

    • DATA:

      • DATA vom LED-Streifen → DATA1

    ZusÀtzlich (meine Methode):

    • VCC von DATA1 → 5 V am linken Power-Eingang

    • GND von DATA1 → GND am linken Power-Eingang

    ➡ Damit bekommt die ganze Platine stabil 5 V.

    ➡ VCC ist sicher, weil DATA1 intern keinen Plus durchschleift.

    🔌 DATA2 – Beispiel 12-Volt-Streifen gleichzeitig

    Auch hier hÀngen LED-Streifen + Trafo gleichzeitig am DATA2-Anschluss:

    • VCC:

      • +12 V vom Trafo → VCC

      • +12 V vom LED-Streifen → ebenfalls an VCC

    • GND:

      • GND vom Trafo → GND

      • GND vom LED-Streifen → GND

    • DATA:

      • DATA vom LED-Streifen → DATA2

    Optional (aber ich mache es so):

    • GND von DATA2 → zusĂ€tzlich an GND vom Power-Eingang

    ➡ Muss nicht sein, denn GND ist intern ĂŒberall verbunden,

    ➡ Aber es verteilt die Masse sauberer.

    🔌 DATA3 – RGB / RGBW / CCT / 24-V-LEDs

    Hier genauso:

    • +V vom passenden Trafo → +V LED-Streifen

    • GND vom passenden Trafo → zusĂ€tzlich an GND vom Power-Eingang

    • LED-Streifen R → Data3 R

    • LED-Streifen G → Data3 G
    • LED-Streifen B → Data3 B

    ➡ DATA3 unterstĂŒtzt alles, was WLED kann.

    🟱 Ganz kurz zusammengefasst fĂŒr Anwender

    • CC oben = 6–30 V Eingang

    • GND = Minus MUSS immer mit allen GND die es gibt, verbunden sein. Also Trafos u.s.w. Sternenpunkt. Alles Zusammen.

    • 5V unten = 5-Volt-Eingang (nur wenn man ein reines 5V-Netzteil hat)

    • Nie LED-Streifen ĂŒber die Platine mit Strom versorgen

    • LED-Streifen immer direkt am Netzteil betreiben

    • DATA1/2 VCC sind absichtlich tot

    • DATA3 ist fĂŒr adres­sierbare RGB-LEDs (z. B. CCT, RGB, Dimmbare LED u.s.w.)

  • 💡 Warum diese Platine mehrere LED-Streifen mit unterschiedlichen Spannungen gleichzeitig steuern kann

    Diese Platine wurde absichtlich so entwickelt, dass man daran LED-Streifen mit völlig unterschiedlichen Betriebsspannungen gleichzeitig benutzen kann.

    Das funktioniert, weil die Platinen-AusgÀnge DATA1, DATA2 und DATA3 nur die Datensignale liefern,

    aber keinen gemeinsamen Plus-Anschluss (VCC) haben.

    👉 Die Plus-Pins bei DATA1 und DATA2 sind absichtlich nicht verbunden.

    👉 Dadurch kann man verschiedene Spannungen anschließen, ohne dass sie sich gegenseitig zerstören.

    ⚡ Wie die Technik dahinter funktioniert

    FĂŒr LED-Streifen ist nur eines wichtig:

    ✔ Plus (+) kommt IMMER direkt vom jeweiligen Netzteil

    – unabhĂ€ngig davon, ob es 5 V, 12 V oder 24 V sind.

    ✔ Minus (GND) muss zwischen LED-Streifen, Netzteil und Platine verbunden sein

    – dadurch funktionieren die Datensignale korrekt.

    ✔ Das Datensignal kommt von DATA1 / DATA2 / DATA3

    – die Platine liefert nur Daten, nicht die LED-Leistung.

    Weil die Platine keinen Plus durchschleift, können sich verschiedene Spannungen auch nicht gegenseitig berĂŒhren.

    Das macht das Ganze absolut sicher.

    đŸ”„ Warum das so sicher ist

    Wenn Plusleitungen verbunden wĂ€ren, wĂŒrde z. B. eine 12-V-Versorgung sofort einen 5-V-Streifen zerstören.

    Damit das nicht passieren kann:

    ❗ DATA1 und DATA2 haben keinen Plus

    → Sie sind stromlos, nur DATA + GND aktiv.

    → Keine Vermischung der Spannungsebenen möglich.

    ❗ DATA3 ist ebenfalls getrennt

    → eigener DATA-Kanal, eigene Stromversorgung.

    🧠 Kurz gesagt:

    • die Platine liefert nur Datensignale

    • alle LED-Streifen bekommen ihre eigene Spannung direkt vom Netzteil

    • Minus (GND) wird gemeinsam genutzt

    • dadurch können 5 V, 12 V und 24 V gleichzeitig betrieben werden

    • ohne Risiko, ohne Kurzschluss, ohne Überlast

    👉 Genau das war der Entwicklungszweck dieser Platine.